Dienstag, 6. September 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Jackaby von William Ritter



Titel: Jackaby
Autor: William Ritter 
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 11.07.2016
Verlag: cbt
Originalversion: Nein
Originaltitel: Jackaby
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Das Cover.

Inhalt:
Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ... (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und war auch der Grund, weshalb ich auf das Buch aufmerksam wurde. Denn mit dem Titel konnte ich erst einmal nichts anfangen.

Schreibstil:
Wer auf einen düsteren Flair steht, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Das Buch schafft es, einen in die Vergangenheit zu versetzen und weißt einen flüssigen Schreibstil auf. Allerdings ist es der Lockwood-Reihe schon recht ähnlich, was Geisterjagden, Detektivarbeit und verschobene Protagonisten angeht. Damit muss man klar kommen und mich hat es manchmal dann doch etwas genervt. Wieder rausgerissen hat es die spannende Story. 

Charaktere:
Die beiden Hauptcharaktere Abigail und Jackaby waren schön ausgearbeitet und haben durch ihre verschiedenen Charaktere gut miteinander harmoniert. Es macht Spaß mitzuerleben, wie sie sich zusammenraufen. Nicht so gut waren die vielen Personen, die der Autor im Buch unterbringt, denn ihnen fehlte es an Tiefe. Ab und an waren es auch einfach zu viele, ich bin da ja gar kein Freund von. 

Erwähnenswert:
Ein Buch, das aufgrund seines Schreibstil schnell fesseln kann, aber ohne neue Ideen.

Stuck in my Head:
»Jackaby bewegte sich mit der staksigen Grazie eines neugeborenen Fohlens, hielt jedoch mit schlafwandlerischer Sicherheit von den Pfützen mit den flüssigen Beweisen Abstand.« (S.184)
Krisenreif:
Es weißt einfach Parallelen der Lockwood-Reihe und Co. auf.

Fazit:
Ich wollte dem Buch erst vier Sterne geben. Aber jetzt beim Rezensieren fielen mir wieder die ganzen Ähnlichkeiten zu anderen Büchern auf, was meine Euphorie ein bisschen gedämpft hat. Deshalb gibt es drei sehr gute Sterne.





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