Mittwoch, 5. Oktober 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums von Sarvenaz Tash



Titel: Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums
Autor: Sarvenaz Tash
Seiten: 304
Erscheinungstermin: 25.07.2016
Verlag: Magellan
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Empfehlung vom Verlag.

Inhalt:
Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere … (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Ein bisschen kindlich ist das Cover schon, passt aber dann dennoch zur jüngeren Zielgruppe und den "nerdigen" Protagonisten. Also nicht vom Bild und dem Cover abschrecken lassen.

Schreibstil:
Im ganzen Buch geht es darum, den "perfekten Moment" zu finden. Graham, aus dessen Perspektive das Buch geschrieben ist, möchte seiner besten Freundin Roxy endlich sagen, dass er in sie verliebt ist. Demnach bleibt der Spannungsbogen relativ konstant. Es ist halt eine Teenieliebesromanze, die schön geschrieben ist, aber mir haben ein bisschen die Wow-Momente gefehlt. Vielleicht war ich als Thrillerfan aber auch die falsche Zielgruppe. Unterhaltsam und humorvoll ist das Buch natürlich trotzdem.

Charaktere:
Wer auf Nerds steht, ist hier genau richtig: Graham und Roxy lieben Comics und arbeiten auch an ihrer eigenen Story. Während er die Texte schreibt, zeichnet sie die Figuren.
Schön war die Charakterisierung der beiden Protagonisten, die mir sehr gut gefallen hat. Beide, und vor allem Graham, sind im Laufe der Handlung an ihren Herausforderungen gewachsen.

Erwähnenswert:
Für Nerds und Comicfans ein muss.

Stuck in my Head:
»Verdammt. Okay, er sieht gut aus, er ist Brite und dazu noch ein echter Nerd. Und ich bin total am Arsch.« (S.189)
Krisenreif:
Das Buch war sympathisch und humorvoll, aber mir haben hin und wieder die richtigen Wow-Momente gefehlt. Es war etwas Luft nach oben, schwer zu erklären.

Fazit:
Ein gut geschriebenes Buch mit tollen Charakteren, einer schönen Liebesgeschichte und ganz viel Nerd-Faktor. Klare Leseempfehlung, auch wenn der Storyaufbau etwas geradlinig war.


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