Freitag, 7. Oktober 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Letztendlich geht es nur um Dich von David Levithan



Titel: Letztendlich geht es nur um Dich
Autor: David Levithan
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 25.08.2016
Verlag: Fischer
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich fand den ersten Teil großartig.

Inhalt:
Rhiannon liebt ihren Freund Justin, auch wenn der sie in der Schule eiskalt abblitzen lässt. So ist er halt. Und wenn Rhiannon auf der Rückfahrt von der Schule den Radiosender wechseln will, kommt von Justin »mein Auto, meine Musik«. Lädt Rhiannon ihn zu einer Party ein, beschwert er sich, dass sie ihn immer »festnageln« will.
Eines Tages ist plötzlich alles anders: Justin lässt Rhiannon die Musik aussuchen, er singt aus voller Kehle mit und hört ihr aufmerksam zu. Rhiannon ist überglücklich. Doch dann kommt ein Fremder und behauptet, dass er für einen Tag in Justins Körper gewesen ist… (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ist im gleichen Stil gehalten, wie der Einband des ersten Buches. Aber ehrlich gesagt gefällt (obwohl ich ein Pinkfan bin), mir der Farbton nicht so richtig.

Schreibstil:
Wenn einer schreiben kann, dann David Levithan. Das hat er schon in zig anderen Büchern bewiesen und "Letztendlich geht es nur um Dich" bildet da keine Ausnahme. Der Leser kommt schnell in die Geschichte rein, die im Grunde die gleiche ist, wie im ersten Band, nur eben dieses Mal aus der Perspektive von Rhiannon statt A. Man bekommt einen besseren Einblick in ihr Leben und vor allem ihre Beziehung mit Justin, die ja alles andere als gut läuft. Was aber am Anfang noch spannend ist, wird mit der Zeit dann leider langweilig, da man aus dem ersten Band ja grob weiß, was passieren wird und vor allem, wie es endet.

Charaktere:
A hat ein Problem, immerhin wacht er jedem morgen in einem neuen Körper auf. Kein schönes Schicksal. Erst recht nicht, wenn man eine Beziehung aufbauen möchte. Er war damals im ersten Buch sehr gut charakterisiert und ich konnte "Letztendlich sind wir dem Universum egal" kaum aus der Hand legen. Jetzt, mit "Letztendlich geht es nur um Dich", war ich sehr gespannt auf Rhiannon, denn sie muss ja ebenfalls mit dieser verrückten Situation klarkommen. Leider war meine Euphorie schnell verflogen, denn die paar neuen Szenen waren recht langweilig und sie arrangiert sich viel zu leicht mit A. Mir hat hier einfach die Tiefe gefehlt, die ich im ersten Band so toll fand.

Erwähnenswert:
Die gleiche Geschichte wie im ersten Band.

Krisenreif:
Keine neuen Erkenntnisse, was es etwas langweilig machte.

Fazit:
"Letztendlich sind wir dem Universum egal" war damals erfrischend anders und hob sich vom Mainstream ab. Die gleiche Geschichte jetzt aus einer anderen Perspektive zu schreiben ist leider alles andere als innovativ. Mir fehlt einfach das Neue, ein bisschen mehr zum Hintergrund und vielleicht ein etwas ausgereifteres Ende als im ersten Band.




Kommentare:

  1. Huhu Sonja,
    ich habe auch überlegt, ob ich die Fortsetzung lesen soll. Teil 1 gefiel mir sehr gut. Allerdings war ich eben auch gerade deswegen, weil die zweiten Teile oftmals hinter ihrem Vorgänger zurückbleiben etwas skeptisch.
    Sehr schöne Rezension. Ich glaube, ich belasse es bei Letztlich sind wir dem Universum egal :o)
    Ganz liebe Grüße Tanja

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    1. Hi Tanja,

      ja, Teil 1 reicht wirklich.

      LG
      Sonja

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