Sonntag, 9. Oktober 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Stilfibel von Ludwig Reiners



Titel: Stilfibel
Autor: Ludwig Reiners
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 01.07.2007
Verlag: dtv
Originalversion: Ja
Originaltitel: Stilfibel
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich brauchte es für die Uni.

Inhalt:
Im geistreichen und amüsanten Dialog zwischen Autor und Leser vermittelt Ludwig Reiners stilistische Grundsätze, die zeitlos sind. Sein Buch hat sich über Jahrzehnte als nützliche Hilfestellung auf dem Weg zu einem besseren Stil bewährt. (Klappentext, Amazon)

Zum Buch:
Zugegeben – Ein alter Schinken. Aber gerade, wenn es um guten Stil geht, soll man ja von erfahrenen Redakteuren/Lehrern lernen. Allerdings fällt auf, dass das Buch wirklich alt ist (Und die 2007er Ausgabe ist schon die Neuauflage), denn es ist sehr hochtrabend geschrieben, was es abends dann doch anstrengend macht. Viele Dinge hätte der Autor auch leichter, beziehungsweise mit gebräuchlicheren Wörtern erklären können.
Eigentlich wollte ich das Buch anhand eines Artikels vorstellen, aber in der letzten Zeit habe ich nur für die Kinderzeitung geschrieben. Auch hat sich das Buch nicht unbedingt als "Lektüre für den Schreibtisch" entpuppt.
Es ist ein guter Ratgeber, den man – trotz meiner Kritik am Schreibstil (wie ironisch) abends durchlesen kann, aber um gezielt nach einem journalistischen Stil zu schauen, gibt es geeignetere Sachbücher.
Das Buch ist in die 20 Verbote und 20 Stilregeln aufgebaut. Auch hier fällt der altmodische Schreibstil wieder stark auf, gerade in den Dialogkapiteln, die die einzelnen Themen ja noch einmal verständlich machen sollen.
Abgesehen davon ist das Buch für Autoren und Journalisten ein guter Begleiter. Ratschläge wie "Schreibe wie du sprichst, nur mit mehr Sorgfalt" bekomme ich auch auf der Arbeit zu hören, sollte aber wirklich mit der Zeit gehen.
Was mir gut gefallen hat, sind die Übungsaufgaben.






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