Mittwoch, 9. November 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind von Sina Pousset



Titel: Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind
Autor: Sina Pousset
Seiten: 256
Erscheinungstermin: 17.10.2016
Verlag: Heyne Verlag
Originalversion: Ja
Originaltitel: Goldmann Verlag
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte mal wieder Lust auf ein unterhaltsames Buch.

Inhalt:
Ein bisschen ist das mit dem Fernbus wie mit einer durchzechten Nacht. Man kommt dehydriert und zerknautscht zu Hause an und schwört sich: nie wieder. Bis zum nächsten Mal. Denn wer billig und flexibel verreisen will, muss in den Bus. In seinem Inneren herrscht fröhliche Anarchie: Es gibt keine Sitzplatzreservierung, keine Businessclass, keine Gepäckaufgabe. Beziehungen werden kurz vor der Abfahrt in Hamburg beendet und auf dem langen Weg nach München beweint, der Fahrer steht auf Helene Fischer, und der Typ hinten links lässt garantiert seinen Geldbeutel an der Tankstelle liegen. Dennoch schwören Millionen auf den Bus. Auch Sina Pousset steigt leidenschaftlich gerne ein und erzählt in ihrem Buch hautnah vom letzten großen Abenteuer unserer Zeit – dem Fernbusfahren!
(Klappentext, Amazon)

Fazit:
Ich verschone euch heute mit Zitaten oder Ähnlichem, da ich das Buch nach nicht mal 50 Seiten abgebrochen habe. Mir hat es leider absolut nicht gefallen. Die Autorin versucht krampfhaft lustig zu sein, wodurch eher das Gefühl aufkommt, sie sucht verzweifelt nach Klischees und alle Fernbusfahrer hätten ne Macke. Ich habe mich natürlich auf eine lustige Lektüre gefreut, die auch mal das ein oder andere Vorurteil aufgreift. Aber hier wird in einer Tour alles schlecht gemacht und in einer Art dargestellt, die kaum noch als überspitzt durchgeht. Irgendwann fing ich an, Sätze zu überfliegen und bald darauf hatte mich das Buch ganz verloren – dafür ich mir meine Zeit echt zu schade.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...