Sonntag, 6. November 2016

(Filmrezension) Ein ganzes halbes Jahr


Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Anzahl Discs: 1
Medium: Blu-Ray
Studio: Warner Home Video
Spielzeit: 110 Min.
Erscheinungstermin: 3.11.2016
Rezensionsexemplar: Ja
Freigegeben ab: 12

Warum wollte ich den Film sehen?
Das Buch hatte ich abgebrochen, aber der Trailer vom Film gefiel mir.

Inhalt:
Unverhofft kommt oft – das gilt auch und vor allem für die Liebe. Und manchmal entführt sie uns in Richtungen, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können …
Louisa „Lou“ Clark (Clarke) wohnt auf dem Lande in einem malerischen englischen Städtchen. Ohne sich je ein konkretes Lebensziel vorzunehmen, hangelt sich die spleenige, kreative 26-Jährige von einem Job zum nächsten, um ihre unverdrossen fest zusammenhaltende Familie über die Runden zu bringen. Ihr sprichwörtlicher Optimismus wird jedoch mit ihrem neuesten Broterwerb erstmals auf eine harte Probe gestellt: Im „Schloss“ des kleinen Ortes wird sie die Pflegerin und Gesellschafterin des wohlhabenden jungen Bankers Will Traynor (Claflin), der seit einem Unfall vor zwei Jahren an den Rollstuhl gefesselt ist – von einem Augenblick zum anderen hat sich sein Leben dramatisch verändert. Seine große Abenteuerlust gehört der Vergangenheit an – übrig bleibt ein Zyniker, der seine jetzige Existenz als sinnlos empfindet. Doch Lou nimmt sich vor, Will zu beweisen, dass das Leben sich weiterhin lohnt: Gemeinsam lassen sie sich auf eine Abenteuertour ein, die sie allerdings so nicht geplant haben … Wie sich Herz und Verstand unter diesen Umständen verwandeln, hätten beide sich niemals träumen lassen. (Amazon)

Fazit:
Im Frühjahr hatte ich versucht, das Buch zu lesen und bin mit zwei Anläufen grandios gescheitert: Ich habe es abgebrochen.
Stellt sich die Frage, warum ich mir jetzt unbedingt den Film ansehen wollte. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber irgendetwas am Trailer hat mich fasziniert. Und da ich nur die ersten 60 Seiten des Buches, die ziemlich langweilig waren, kannte, bin ich zwar mit Vorurteilen, aber auch mit Neugierde an die Sache ran.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Lou ist eine unglaublich lebensbejahende Protagonistin, die mich schon nach wenigen Minuten von sich überzeugen konnte. Nicht nur mit ihrer schauspielerischen Leistung, sondern auch mit ihrem Stil. Sie hat Ecken und Kanten, ist nicht perfekt und versucht dennoch, für alle da zu sein. Ich denke, gerade ihre abgedrehte Art hat Will etwas helfen können. Aber der Film zeigt eben auch, dass Depressionen und Schicksalsschläge nicht immer mit einem Lächeln weggezaubert werden können. Gerade die realistische Wende zum Ende hin hat mir sehr gefallen, da der Film so sein Schnulzen-Image abschütteln konnte.
Britischer Charme, zauberhafte Protagonisten und eine bittersüße Story. Es ist selten, dass mir der Film besser gefällt als das Buch.


Kommentare:

  1. karin09:50

    Hallo und guten Tag,

    hm, ist das nicht die Schauspielerin aus Feuer und Eis mit den Drachen?

    Nur hier hat sie dunkle Haare....

    LG..Karin...

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    1. Gute Frage. Bin mir jetzt gar nicht sicher.

      LG
      Sonja

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