Donnerstag, 1. Dezember 2016

(Buchvorstellung) My Life in Circles von Brandy Colbert



Titel: My Life in Circles
Autor: Brandy Colbert
Seiten: 352
Erscheinungstermin: 11.11.2016
Verlag: dtv
Originalversion: Nein
Originaltitel: Pointe
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Auf das Buch warte ich schon, seit ich die Vorschau gesehen habe.

Inhalt:
Alles könnte wieder gut sein. Nachdem Theodoras bester Freund Donovan vor vier Jahren entführt wurde, brach ihre Welt zusammen. Jetzt geht es ihr endlich besser, sie kann wieder essen, trifft sich wieder mit ihren Freunden und geht mit Typen aus, die fast schon annehmbar sind. Mit Hosea z.B., der zwar seine eigenen kleinen Geheimnisse hat und vor allem leider bereits eine Freundin, sich aber der Anziehungskraft von Theo nicht entziehen kann und umgekehrt. Doch dann taucht plötzlich Donovan, ihr Kindheitsfreund, wieder auf. Und für Theo beginnt ein Albtraum. Noch einmal durchlebt sie die Erinnerung an Donovans Entführung und an den Mann, der ihn entführt hat. Denn sie weiß mehr, als sie sich und anderen zunächst eingestehen möchte. (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ist wunderschön und ich finde, es stimmt auch schon auf den ruhigen Schreibstil des Buches ein. Denn trotz des spannenden Klappentextes ist es kein Thriller, eher ein Drama.

Schreibstil:
Das Buch geht sehr besonnen und ruhig los. Es geht weniger darum, wie Theos bester Freund entführt und wiedergefunden wurde, sondern was der Umstand in der Protagonistin auslöste. Sie versucht, diese Probleme mit sich selbst zu klären. Die Autorin schafft es, hier unaufdringlich Emotionen entstehen zu lassen und ihre Charaktere real zu gestalten. Das liegt zum einen daran, dass sich eben nicht immer alles lösen lässt und zu anderen, dass sie keine Probleme damit hat, Drogen, Missbrauch und Sex zu thematisieren.

Charaktere:
Theo ist eine sehr nachdenkliche Protagonistin, die durch zwei traumatische Ereignisse in ihrer Jugend geprägt ist. Nicht nur ihr bester Freund verschwindet von einem auf den anderen Tag spurlos, auch ihr heimlicher Freund, der deutlich älter ist als sie, lässt sie sitzen. Mit beiden Themen versucht sie alleine fertig zu werden, was nicht lange gut geht. Als ihr bester Freund von der Polizei gefunden wird und dessen Entführer vor Gericht kommt, gehen auch ihre psychischen Probleme wieder los.

Erwähnenswert:
Kein Thriller.

Stuck in my Head:
»Ich glaube, was mir am meisten zusetzt, ist die Tatsache, dass ich wohl nie erfahren werde, ob er es genau auf uns abgesehen hatte oder ob er das auch allen anderen zwei Schülern angetan hätte, die zur Tür hereingetreten wären.« (S.336)
Krisenreif:
Ich fand, dass das Ende etwas abrupt kam und hier mehr auf Theos Freund hätte eingegangen werden müssen. So wirkt es etwas unrund. 

Fazit:
Ein sehr nachdenkliches Buch, das zeigt, dass das Leben nicht perfekt ist. Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen und die Geschichte hat es geschafft, mich trotz eines ruhigen Schreibstils bei der Stange zu halten.


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