Sonntag, 4. Dezember 2016

(Rezension/Buchvorstellung) Nie mehr zurück von Vivian Vande Velde



Titel: Nie mehr zurücks
Autor: Vivian Vande Velde
Seiten: 208
Erscheinungstermin: 02.11.2016
Verlag: ivi
Originalversion: Nein
Originaltitel: 23 Minutes
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
War ein Geschenk auf der Buchmesse.

Inhalt:
Zoe ist anders als alle anderen. Sie hat die besondere Fähigkeit, die Zeit zurückdrehen und dadurch das Geschehene verändern zu können. Als sie bei einem Bankraub miterleben muss, dass ein Mann erschossen wird – ausgerechnet der gut aussehende junge Mann, der ihr nur wenige Minuten zuvor in einer schwierigen Situation beigestanden hat – entschließt sie sich dazu, ihn zu retten. Doch ihre Gabe kommt nicht ohne Einschränkungen. Zoe kann nur 23 Minuten in der Zeit zurückspringen, und oft verschlimmert sich die Situation durch ihr Eingreifen. Zoes Entschluss könnte in einer Katastrophe enden. Und er bringt sie in große Gefahr. Denn er lenkt die Aufmerksamkeit des Bankräubers auf sie ... (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Mit der riesigen Schrift und der gelben Farbe wird das Cover wohl keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Aber es erweckt auf jeden Fall Aufmerksamkeit und sieht schon cool aus, zumal die Elemente wie die Uhr zur Story passen. Der englische Titel "23 Minutes" passt aber deutlich besser..

Schreibstil:
Mit knapp 200 Seiten ist das Buch eine eher kurzweilige Lektüre. Dafür schafft der Schreibstil es, denn Leser von der ersten Seite an zu fesseln und das liegt nicht nur an den Ereignissen, die sich direkt überschlagen. Die Geschichte hat einen richtigen allwissenden Erzähler, wie ich es noch aus alten Märchen und Kinderbüchern kenne. Das gibt der Handlung einen besonderen Charme, da ich Bücher mit diesem Erzählstil schon lange nicht mehr in der Hand hatte.

Charaktere:
Zoe macht ne ganze Menge Fehler, ohne wirklich daran Schuld zu sein. Ihre Versuche, einen Bankraub und die daraus folgenden Morde zu verhindern, bestehen aus Trial ans Error. Aber das macht sie auch so glaubwürdig, da sie es immer und immer wieder versucht. Allerdings wird sie auch mit jedem Mal besser und findet einen Verbündeten, der ihr hilft. Besonders viel Platz für Charakterentwicklungen ist in dem dünnen Buch natürlich nicht, aber das macht auch nicht, da die Story durch das Setting und den Erzählstil funktioniert.

Erwähnenswert:
Ein Thriller mit einem Hauch Urban-Fantasy.

Stuck in my Head:
»Zoe hinterfragt allmählich viele der Schlussfolgerungen, die sie über diesen Tag verteilt gemacht hat. Die Leute können doch komplizierter sein, als sie angenommen hat.« (S.198)
Krisenreif:
Nichts zu meckern. 

Fazit:
Das Buch hätte ruhig etwas länger sein können. Nicht, weil die Geschichte die weiteren Seiten gebraucht hätte, sondern weil es so viel Spaß gemacht hat. Es lässt sich sehr leicht lesen und ich bin gespannt, was die Autorin noch so auf den Markt bringen wird.



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