Mittwoch, 4. Januar 2017

(Buchvorstellung/Rezension) Alte-Säcke-Politik – Wie wir unsere Zukunft verspielen von Wolfgang Gründinger



Titel: Alte-Säcke-Politik – Wie wir unsere Zukunft verspielen
Autor: Wolfgang Gründinger
Seiten: 224
Erscheinungstermin: 24.05.2016
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Originalversion: Ja
Originaltitel: Alte-Säcke-Politik – Wie wir unsere Zukunft verspielen
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
So ganz hab ich es ja noch nicht aufgegeben, Politik-Redakteurin zu werden


Inhalt:
Noch geht es uns gut in Deutschland. Doch Politiker und Manager verschlafen die Megatrends unserer Zeit und setzen unseren Wohlstand aufs Spiel. Der demografische Wandel, die digitale Revolution und die ökologische Zerstörung des Planeten werden von der Elite unseres Landes in Sonntagsreden wortreich abgehandelt, doch wirkungsvolle Taten sucht man vergebens. Die Politik verwaltet die Gegenwart, anstatt die Zukunft zu gestalten.
»Weil Zukunft eine Lobby braucht«, streitet Wolfgang Gründinger unnachgiebig für ein Umdenken: Nur wenn wir radikal umsteuern, können wir Kindern und Enkeln unser Land ein wenig besser hinterlassen. (Klappentext, Amazon)


Schreibstil und Verständlichkeit:
Ich weiß, die meisten von euch kann ich mit Sachbüchern jagen. Aber dieses hier ist wirklich unterhaltsam geschrieben und lässt viele politische Debatten in einem anderen Licht dastehen. Zumindest, wenn man mal genauer hinsieht. Vor allem aber ist das Buch unterhaltsam geschrieben, ich habe mehr als ein Mal grinsen müssen, trotz der Ernsthaftigkeit der Themen. Auch ist es das erste Politikbuch in meinen Regal, das in der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Der Autor spricht Themen wie Digitalisierung und Bildung an, die ohne einander nicht funktionieren können, verweist aber auch darauf, dass die Parteien von der Gunst ihrer (meist) alten Wähler abhängig sind, die um ihren aktuellen Wohlstand fürchten. Frei nach dem Motto: Nach mir die Sintflut.


Fazit:
Im ersten Moment scheint es, als wolle Gründinger die Generationen gegeneinander aufbringen. Dem ist nicht so, aber er spricht eben ein wichtiges Problem an: Die Entscheidungsträger in der Politik sind meist Ü50, entscheiden aber über die Zukunft der jungen Generationen, die eine Politik des Stillstand wohl in den seltensten Fällen haben möchten. Unterhaltsam geschriebene Streitschrift, die sich sehr leicht lesen lässt.






Kommentare:

  1. Hey, ich habe gerade deinen Blog entdeckt, und finde ihn echt schön! ich bin gleich mal Leserin geworden :) ich würde mich wirklich sehr freuen wenn du auch mal bei mir vorbeischauen würdest :) Liebste Grüße, Aileen. meinlebenvollerbuecher.blogspot.de

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    1. Danke dir, bin auch direkt bei dir reingeschneit :)

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  2. Hallo liebe Sonja!

    Ich habe ja eigentlich mit Politik nichts am Hut, aber der Titel des Buches hat mich dann doch neugierig gemacht. Ich finde es spannend, dass dieses Sachbuch aus der Ich-Perspektive geschrieben worden ist, damit hätte ich gar nicht gerechnet!

    Liebe Grüße
    Laura

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    1. Ist wirklich toll geschrieben (auch für Politikmuffel) :)

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