Montag, 23. Januar 2017

(Modische Seiten) Zukunftsvisionen mit More & More

Was haltet ihr bis jetzt so von 2017? Der naive Teil von mir hat gedacht, dass es vielleicht ruhiger werden könnte. Aber mittlerweile könnte es auch gut sein, dass wir am Ende des Jahres weder mit Russland, noch mit der Türkei, noch mit den USA reden werden. Nicht, dass da alles rund läuft, aber ein Dialog würde definitv nicht schaden. Stattdessen fliegen Türen zu, auch innerhalb der EU.
Bei all dem politischen Zündstoff könnte ich ja glatt vergessen, dass es auch noch so was wie den Klimawandel geben könnte – aber nur fast. Denn Matt Haigs neues Buch Echo Boy dreht sich genau um diese Art von Zukunftsvision – neben einer ganzen Menge an technischem Spielzeug.

In der Geschichte gibt es immer weniger Ressourcen, da der Meeresspiegel über die Jahrzehnte konstant angestiegen ist. Die Bevölkerung flüchtet sich in technischen Fortschritt, Roboter helfen im Haushalt und auf Baustellen (Ja, das klingt alles ein bisschen wie Terminator) und Audrey lebt mittendrin. Während sie mit ihrer Familie in einer normalen Wohnung lebt, besitzt ihr Onkel ein riesiges Technikunternehmen und setzt auf finanziellen Profit. Alles, wogegen ihr Vater, der als Journalist stets gegen die neuen Entwicklungen seines Bruders anschreibt, steht. Als ihre Eltern von einem Roboter ermordet werden, muss Audrey zu ihrem Onkel ziehen und findet sich in einer Art modernen "Blaubart"-Märchen wieder. Sie bekommt alles was sie will, aber eine Glocke der Gefahr hängt stets über ihr, denn vielleicht war es ja kein Unfall, dass ihre Eltern sterben mussten.
Und dann forscht die Firma ihres Onkels auch noch mit künstlicher Intelligenz, was ihre Welt endgültig ins Chaos stürzt – denn da ist auch noch Daniel.
So weit, so gut und beängstigend. Sollte es jemals so weit kommen, wird das alles in ferner Zukunft passieren (hoffentlich). Audreys Outfit habe ich heute mal zusammengebastelt, denn sie unterscheidet sich laut Matt Haig nicht wirklich von unserer Generation.

More and More – rosa Jeans für 89,99 Euro
Die Jeans, die ich mir für Audrey ausgesucht habe, ist schick und aufgrund ihres legeren Schnitts bequem zu tragen. Wie auf den Bildern zu sehen ist sie etwas weiter geschnitten, dürfte aber bei Leuten, die größer sind als ich (1,68m) auch enger an den Knien sein – ich bin halt ein laufender Meter.
Die Hose wird im Shop als knöchellang beschrieben – wie schon gesagt: Bei mir ist das dann einfach Kurzgröße und passt von der Länge her perfekt.
Wem die helle Farbe zu empfindlich ist, der kann auch zur anthrazitfarbenen Variante greifen. Aber ich trage für mein Leben gerne pink, weshalb es natürlich der Roseton wurde.
Außerdem passt da auch die graue Lederjacke viel besser drauf. Die beiden goldenen Reißverschlüsse täuschen übrigens nur Taschen an. Obendrüber findet ihr dann die klassischen Jeanseinschubtaschen.
Material: 98% Baumwolle, 2% Elasthan

Eine Villa mit pompösem Eingang und unzähligen Zimmern, wie sie Audreys Onkel sie besitzt, konnte ich leider nicht aus dem Hut schütteln, aber wir haben uns für das Shooting einfach mal den Eingang der deutschen Börse ausgeliehen. Und ausprobiert, wie viel Geduld die Security mit uns haben würde (ne Menge, wie wir feststellen durften).

More and More – graue Lederjacke für 289,99 Euro
Auf rosa Kleidung passen meiner Meinung nach am besten graue oder braune Stücke als Ergänzung.
Die graue Jeansjacke aus sehr weichem Lammleder hatte es mir schon auf den ersten Blick angetan und ich muss sagen, ich freu mich schon auf den Frühling. Aktuell trage ich sie auch gerne unter der Winterjacke und dann im Büro über einer Bluse oder Pulli.
Wie schon erwähnt besteht die Bikerjacke aus Nappaleder, innen ist sie mit 100 Prozent Acetat ausgekleidet. Gefüttert ist sie nicht.
Sie besitzt neben den zwei seitlichen Einschubtaschen auch noch eine Brusttasche auf der rechten Seite. Alle drei sind mit einem Reißverschluss zu schließen.
Sonst trage ich immer Lederjacken mit einem klassischen Blazerschnitt, auch vom Kragen her – höchstens mal mit schrägem Reißverschluss.
Von daher ist die Jacke von More and More mit dem Stehkragen (der mit einem Druckknopf geschlossen werden kann) auch für mich mal eine Abwechslung. Der Reißverschluss der Jacke ist übrigens auch leicht schräg und der Schnitt sorgt dafür, dass sie vom Leder verdeckt wird.
Die Jacke ist so designed, dass sie bei den meisten Frauen wohl an der Hüfte endet. Bei mir geht sie ein bisschen weiter runter – Zwerg halt – aber das ist mir auch ganz recht. Ist ja immer noch bitterkalt da draußen.


Mit freundlicher Unterstützung von … 
… More and More

Kommentare:

  1. Lieeeebeee Sonja,

    was für ein schöner Post. Du sprichst mir aus der Seele. Die aktuelle Situation in der Welt ist wirklich wie im Irrenhaus!

    Die Jacke hatte ich übrigens letztens in der Hand. Ich glaube, es war im Karstadt oder Kaufhof. Das Leder ist wirklich toll. Ich war mir bei dem Preis nicht so ganz sicher, aber jetzt will ich sie irgendwie doch haben (toll gemacht *gggr* :P). Ich glaube, ich fahre die Woche noch mal in die Stadt. Vielleicht ist sie ja jetzt im Sale :)

    LG
    Sarah

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    1. Oh oh, bin ich jetzt schuld, wenn du einen Spontankauf hinlegst? :P Die Jacke ist aber auch wirklich toll :)

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  2. Katha09:45

    Huhu,

    die Bilder sind ja toll! Und die Lederjacke auch. Gefällt mir richtig gut in der Kombi mit der Jeans. Jetzt hast du mich auch neugierig auf das Buch gemacht!

    Grüße,
    Katha

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    1. Danke dir. Das Buch kann ich auch empfehlen :)

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