Mittwoch, 11. Januar 2017

(Rezension/Buchvorstellung) Black Memory von Janet Clark



Titel:  Black Memory
Autor: Janet Clark
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 12.12.2016
Verlag: Heyne
Originalversion: Ja
Originaltitel: Black Memory
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der Klappentext.


Inhalt:
Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.
Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.
Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.
Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt. (Klappentext, Amazon)


Schreibstil & Charaktere:
Das Buch hat ganze zwei Absätze gebraucht, dann war es um mich geschehen. Clare ist eine so authentische Ich-Erzählerin, dass man als Leser von Anfang an direkt mitleidet. Auch schafft die Autorin es, direkt Spannung zu erzeugen und bis zum Schluss ein atemberaubendes Tempo an den Tag zu legen. Es kam wirklich keine einzige Länge auf. Im Gegenteil: Ich habe das Buch in einer Nacht komplett durchgelesen, da ich unbedingt wissen wollte, was passiert ist und vor allem, wo das Kind ist. Gerade Paul, Clares Mann, bringt eine Menge Potenzial zum Spekulieren mit rein, denn im Grunde ist der Leser (und auch Clare) von ihm abhängig. Da sich die Protagonistin an nichts erinnern kann, muss sie ihm glauben. Doch so eine heile Beziehung, wie er sie ihr vorspielt, hatten die beiden nicht. Aber mehr verrate ich euch nicht – selbst lesen!

Stuck in my Head:
»Vor wem bin ich geflohen? Vor Paul? Etwas in mir sträubt sich gegen den Gedanken, dabei ist dies die naheliegende Schlussfolgerung: Wäre ich vor jemand anderem geflohen – hätte ich Paul dann nicht eingeweiht?«(Seite 196)

Tops & Flops:
Das Buch war so spannend, dass ich sprichwörtlich die ganze Nacht durchgelesen habe. Und das war es wert. Nichts zu meckern.


Fazit:
Janet Clark hat es geschafft, mich restlos zu begeistern. Ich habe geradezu an den Seiten geklebt. Es war, als würde ein Film vor meinem inneren Auge abgespielt. Glaubwürdige Protagonisten, ein toller Plot und ein flottes Tempo. Unbedingt lesen, Sebastian Fitzek hat gerade Konkurrenz bekommen.

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