Dienstag, 10. Januar 2017

(Rezension/Buchvorstellung) Der Todesprophet von Chris Karlden



Titel: Der Todesprophet
Autor: Chris Karlden
Seiten: 382
Erscheinungstermin: 15.08.2016
Verlag: Aufbau Verlag
Originalversion: Ja
Originaltitel: Der Todesprophet
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte das Buch in den Neuerscheinungen entdeckt.


Inhalt:
Ein Jahr ist es her, dass der Journalist Ben Weidner in Äthiopien Grausames erlebte. Seitdem leidet er unter Panikattacken und Erinnerungslücken. Auch seine Beziehung zu Nicole, der Mutter der gemeinsamen Tochter Lisa, ist am Ende. Als Ben die Leiche einer Frau findet, deuten erste Hinweise auf ihn als Mörder. Bei dem Versuch, seine Unschuld zu beweisen, gerät Ben mehr und mehr in ein Netz aus unglücklichen Verstrickungen. Schon bald beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem ihn seine Vergangenheit einholt und weit mehr auf dem Spiel steht als nur der Verlust seiner Freiheit.  (Klappentext, Amazon)


Schreibstil & Charaktere:
Ich hatte von Chris Karlden noch nichts gelesen, konnte dem Buch aber auch nicht widerstehen, als ich das Verlagsprogramm durchlas. Die Geschichte ist in der dritten Person geschrieben, mal aus Bens Sicht, mal aus der der Polizisten und hin und wieder der des Täters. Dabei legt der Autor ein unglaubliches Tempo an den Tag, was es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. In Bens Haut möchte sicherlich niemand stecken, da die Vorkommnisse ihn im Laufe der Story sehr verändern. Auch wenn mein heimlicher Held ja doch der Polizeireporter ist. Obwohl er sich im wahren Leben wohl in keiner Redaktion halten könnte - trotzdem nette Idee und toller Charakter.
Mir hat auch die Auflösung gefallen, auch wenn ich eine Person schon eine Weile im Verdacht hatte.

Stuck in my Head:
Es war nicht leicht gewesen, sie zu überreden. Aber am Ende hatte sie mitgemacht. Sie brauchte das Geld. Und nun dachte sie, er würde ihr nach getaner Arbeit den versprochenen Lohn einfach so vor der Tür überreichen. Aber sein Plan war ein anderer. (Seite 13)

Tops & Flops:
Durch die vielen Eckpunkte im Buch hatte ich schon ein bisschen Angst, dass das Ende zu konstruiert wirkt. Aber hier hat der Autor sich eine sehr schlüssige Auflösung ausgedacht, die ich so nicht habe kommen sehen.


Fazit:
Ich bin ja aktuell auf dem Thrillertrip und dieser hier hat mir unglaublich gut gefallen. Wer jetzt in der dunklen Jahreszeit etwas Spannung gebrauchen kann, sollte unbedingt zugreifen! Die Charaktere sind gut gewählt, die Handlung zwar hin und wieder ziemlich grausam, aber eben auch sehr spannend und die Auflösung ist gelungen.

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