Samstag, 7. Januar 2017

(Rezension/Buchvorstellung) Helix von Marc Elsberg



Titel: Helix
Autor: Marc Elsberg
Seiten: 648
Erscheinungstermin: 31.10.2016
Verlag: blanvalet
Originalversion: Ja
Originaltitel: Helix
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich mochte auch die anderen Titel des Autors.


Inhalt:
Der US-Außenminister stirbt bei einem Staatsbesuch in München. Während der Obduktion wird auf seinem Herzen ein seltsames Zeichen gefunden – von Bakterien verursacht? In Brasilien, Tansania und Indien entdecken Mitarbeiter eines internationalen Chemiekonzerns Nutzpflanzen und –tiere, die es eigentlich nicht geben kann. Zur gleichen Zeit wenden sich Helen und Greg, ein Paar Ende dreißig, die auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen können, an eine Kinderwunschklinik in Kalifornien. Der Arzt macht ihnen Hoffnung, erklärt sogar, er könne die genetischen Anlagen ihres Kindes deutlich verbessern. Er erzählt ihnen von einem – noch inoffiziellen – privaten Forschungsprogramm, das bereits an die hundert solcher »sonderbegabter« Kinder hervorgebracht hat, und natürlich wollen Helen und Greg ihrem Kind die besten Voraussetzungen mitgeben, oder? Doch dann verschwindet eines dieser Kinder, und alles deutet auf einen Zusammenhang mit sonderbaren Ereignissen hin – nicht nur in München, sondern überall auf der Welt … (Klappentext, Amazon)


Schreibstil & Charaktere:
Als bekennender James-Patterson-Fan ist das Thema genetische Forschung für mich nichts Neues, auch wenn es hier deutlich realistischer als in „Der Tag, an dem der Wind Dich trägt“ aufbereitet wurde. Das Buch geht spannend los und lässt auf einen Politikthriller hoffen. Allerdings werden dem Leser sehr schnell viele unterschiedliche Personen und Schauplätze vorgestellt, was öfters mal den Lesefluss unterbricht und Tempo rausnimmt. Auch ist nicht so ganz klar, wer hier die Hauptperson ist, dafür sind es einfach zu viele und mir war lange nicht ganz klar, in welche Richtung der Autor möchte. Etwas weniger Charaktere hätten dem Buch sicher gut getan, auch wenn es gerade am Anfang und zum Ende hin sehr spannend war.

Stuck in my Head:
„Gratis verteilte genetische Verbesserungen gefährden unser Geschäftsmodell und das der gesamten Branche.“ (Seite 35)

Tops & Flops:
Im Buch gab es meiner Meinung nach etwas zu viele Charaktere und viele wechselnde Schauplätze. Wer das Buch ein paar Tage zur Seite legt, könnte Probleme haben, wieder in die Story zu kommen. Hin und wieder empfand ich auch den Schreibstil als etwas holprig, muss aber sagen, dass das von der spannenden Geschichte wieder ausgeglichen wurde.


Fazit:
Marc Elsberg greift in „Helix“ ein aktuelles und durchaus spannendes Thema auf. Allerdings bleibt der Eindruck, dass er etwas zu viel in das Buch packen wollte. Gerade das Ende war dann doch etwas wirr- einfach, weil niemand so genau weiß, wie die Regierung mit so einer Situation im Ernstfall umgehen wird. Unterhaltsam ist es allemal, an „Blackout“ kommt es aber nicht ran.



Kommentare:

  1. Hallo Sonja,

    jetzt hat mich deine Rezension grad noch gerettet. Das Buch scheint wegen der Schauplätze und Charaktere wahrscheinlich nicht besonders hörbuchtauglich zu sein - denke ich mal. Gut zu wissen, ich wollte es mir nächste Woche aus der Bibliothek holen.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Liebe Nicole,

      ja, ich würde es auch als normales Buch lesen. Aufpassen muss man bei den vielen Leuten schon :)

      LG
      Sonja

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