Sonntag, 19. Februar 2017

(Rezension/Buchvorstellung) Camp 21 - Grenzenlos gefangen von Rainer Wekwerth



Titel: Camp 21 - Grenzenlos gefangen
Autor: Rainer Wekwerth
Seiten: 352
Erscheinungstermin: 1.01.2017
Verlag: Arena
Originalversion: Ja
Originaltitel: Camp 21 - Grenzenlos gefangen
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Mir war das Buch in den Neuerscheinungen aufgefallen und es klang spannend.


Inhalt:
Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. (Klappentext, Amazon)


Schreibstil & Charaktere:
Ich muss zugeben, dass ich mir am Anfang nicht so sicher war, ob mich die Geschichte überzeugen kann. Die Gründe, weshalb die Protagonisten ins Camp gewandert sind, waren dann doch etwas an den Haaren herbeigezogen. Da hätte ich mir schlimmere Vergehen gewünscht, das hätte die Charaktere ja nicht gleich unsympathisch werden lassen.
Aber je weiter die Handlung voranschritt, desto spannender wurde das Buch und ich konnte es irgendwann nicht mehr weglegen. Mike und Kayla erzählen abwechselnd von ihren Erlebnissen und lernen mit der Zeit (notgedrungen) miteinander klarzukommen. Auch die Auflösung fand ich gut, wobei die Protagonisten recht schnell rausbekommen, was Sache ist und das Ende ziemlich geradlinig verlief.

Tops & Flops:
Der Anfang war etwas absurd. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Eltern so handeln, vor allem, wenn so ein Camp viel Geld kostet, wie es im Buch der Fall ist. Dafür war der Schreibstil sehr gut.


Fazit:
Camp 21 ist ein gutes Jugendbuch, das trotz kleiner Schwächen überzeugt. Wer auf der Suche nach Unterhaltung mit einem Touch Sci-Fi ist, könnte hier an der richtigen Stelle sein. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es stellenweise leider kein Pageturner war und wenig Überraschungen bot.


Kommentare:

  1. Mir hat das Buch leider gar nicht gefallen. Ich fand die Auflösung total vorhersehbar und auch die Handlung :(

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    1. Das ist schade. Ich fand es gut geschrieben, obwohl es eben sehr geradlinig war.

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