Donnerstag, 30. März 2017

(Buchvorstellung/Rezension) AchtNacht von Sebastian Fitzek



Titel: AchtNacht
Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 416
Erscheinungstermin: 14.03.2017
Verlag: Knaur
Originalversion: Ja
Originaltitel: AchtNacht
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ein Fitzek gehört für mich zum Must-Read.


Inhalt:
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?
Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.
Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen! (Klappentext, Amazon)


Schreibstil & Charaktere:
Wie immer fiel mir der Einstieg sehr leicht und die Story war spannend. Allerdings gingen mir die Protagonisten gewaltig auf die Nerven und die Auflösung ließ mich einfach nur den Kopf schütteln. Normalerweise bin ich von Sebastian Fitzek Geschichten gewöhnt, bei denen ich mich grusele und am Ende macht alles Sinn. Das war hier leider gar nicht so.
Zuerst einmal war der Protagonist extrem anstrengend, da er durchwegs in Selbstmitleid ertrinkt. Dann fand ich die Auflösung zum einen nicht glaubhaft, zum anderen ist dieses Thema sehr ausgelutscht und begegnet mir in zu vielen Büchern. Und zum Schluss hätte ich mir vom Autor in Bezug auf das Ende des Protagonisten mehr Mut gewünscht.

Tops & Flops:
Wie immer ein flüssiger Schreibstil und die Anlehnung an "The Purge" hat mir gut gefallen. Zum Ende hin schwächelt das Buch aber gewaltig. Dafür fand ich es sympathisch, dass Charaktere aus anderen Büchern auftauchen.


Fazit:
Das Buch und ich wurden irgendwie nicht warm. Zwar hat es mich gut unterhalten, aber es war bei weitem nicht so gut wie die anderen Werke des Autors. Wirklich sehr schade und ich bin mir sicher, dass es vielen Lesern gefallen wird. Nur mir hat hier einfach Mut seitens des Autors gefehlt, um ein gescheites Ende hinzubekommen.


1 Kommentar:

  1. Huhu Sonja,
    das ging mir ähnlich wie dir. Bei mir gab es zwar 4/5 aber beim Ende stimme ich dir komplett zu, das hat es für mich echt zerstört:-( Dabei fand ich den Anfang echt toll!
    Dann hoffen wir mal, dass der nächste Fitzek wieder sein altes Niveau mit sich bringt!
    Liebe Grüße, Petra

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