Mittwoch, 31. Mai 2017

(Filmkritik) Bob, der Streuner


Titel: Bob, der Streuner
Anzahl Discs: 1
Medium: DVD
Studio: Concorde Video
Spielzeit: 99 Min.
Erscheinungstermin: 18.05.2016
Rezensionsexemplar: Ja
Freigegeben ab: 12

Warum wollte ich den Film sehen?
Der Hype hat mich angesteckt.


Inhalt:
Das Letzte was James (Luke Treadaway) gebrauchen kann, ist ein Haustier! Er schlägt sich von Tag zu Tag als Straßenmusiker durch und sein mageres Einkommen reicht gerade, um sich selbst über Wasser zu halten. Und jetzt auch noch das: Als er eines Abends einen abgemagerten, verletzten Kater vor seiner Tür findet, scheint er sein tierisches Ebenbild zu treffen. Obwohl knapp bei Kasse beschließt er, den aufgeweckten Kater aufzupäppeln, um ihn dann wieder seines Weges ziehen zu lassen. Doch Bob hat seinen eigenen Kopf und denkt gar nicht daran, James zu verlassen. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt. Für James ist nichts mehr wie es war. Bob und er werden unzertrennliche Freunde und James findet Dank Bob nach und nach den Weg zurück ins Leben…. (Klappentext, Amazon)


Fazit:
Da ich das Buch nicht gelesen habe, wusste ich nur so halb, auf was ich mich einlasse. Natürlich wusste ich, worum es geht – die Geschichte schaffte es ja sogar in die großen Tageszeitungen.
James Schicksal ist unglaublich rührend, wahr und teilweise sehr hart.
Gerade die Szenen, in denen es um seine Drogenabhängigkeit und den Entzug gehen, sind nicht für Kinder geeignet. Ich habe da selbst mitgelitten. Aber es ist sehr gut erzählt, wie er es von der Straße schafft, mit Höhen und Tiefen und wie sehr ihm Bob dabei hilft. Der Kater gibt ihm Halt und schafft es auch, eine Brücke zwischen James und anderen Menschen zu sein. Durch ihn bekommt James nicht nur wieder Einnahmen wenn er Musik macht, sondern auch Kontakte zu seinen Mitmenschen, was ihm letzten Endes wohl das Leben rettet.
Viele Szenen wurden übrigens mit dem echten Bob gedreht und auch der echte James hat einen Gastauftritt – das haben sich beide verdient.
Ja, der Titel des Filmst klingt sehr kitschig, der Film ist es aber ganz und gar nicht. Natürlich lädt er hin und wieder zum Schmunzeln ein, aber er erzählt auch eine tragische Geschichte – zum Glück mit Happy End.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...