Dienstag, 20. Juni 2017

(Buchvorstellung/Rezension) Selfies von Jussi Adler Olsen



Titel: Selfies
Autor: Jussi Adler Olsen
Seiten: 576
Erscheinungstermin: 31.10.2017
Verlag: dtv
Originalversion: Nein
Originaltitel: Selfies
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Mir war auf einmal klargeworden, dass ich noch kein einziges Olsen-Buch gelesen hatte.


Inhalt:
Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an – und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben? (Klappentext, Amazon)


Schreibstil & Charaktere:
Ach ja, mein erster Olsen. Ich bin mit großen Erwartungen an das Buch gegangen. Vielleicht sogar zu großen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, aber da ich die anderen Bücher nicht kenne, habe ich manche Konstellationen zwischen den Protagonisten nicht direkt verstanden, was meinen Lesefluss etwas bremste. Der Autor hat eine tolle Art, die Protagonisten zum Leben zu erwecken und Spannung zu erzeugen, was mich dann auch zum Weiterlesen motivierte. Am Anfang habe ich mir aber wirklich etwas schwer getan, bis ich dann mitten im "Fall" steckte. Was etwas schwierig war, waren die vielen Handlungsstränge, die nebeneinanderher liefen. Das war mir etwas zu viel.

Stuck in my Head:
»Was zum Teufel bedeuten ein paar Morde an Sozialschmarotzern verglichen mit dem Mord am Ruf einer ganzen Nation!« (Seite 149)

Tops & Flops:
Schwerer Einstieg für die, die die Reihe noch nicht kennen (dann lieber mit Band eins anfangen.). Dafür sehr gut geschrieben.


Fazit:
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das Buch bewerten soll. Auf der einen Seite klasse geschrieben, auf der anderen Seite einfach sehr konstruiert und mehr Krimi als Thriller.
Wer die Reihe schon liest, wird das Buch bestimmt gut finden. Als Einstieg etwas schwer. Ich werde es bestimmt mal mit dem ersten Band versuchen. Betrachtet die drei Sterne eher als Enthaltung.



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