Donnerstag, 21. September 2017

(Buchvorstellung/Rezension) Scythe von Neal Shusterman



Titel: Scythe
Autor: Neal Shusterman
Seiten: 525
Erscheinungstermin: 21.09.2017
Verlag: Sauerländer
Originalversion: Nein
Originaltitel: Scythe
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der Autor gehört zu meinen Favoriten.


Inhalt:
Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.
Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten … (Klappentext, Amazon)


Schreibstil & Charaktere:
Ein neues Buch von Neal Schusterman! Dass ich da nicht die Finger von lassen konnte, überrascht sicher niemanden. Wobei es dieses Mal gar nicht so herzzerreißend und aufwühlend war, wie die „Vollendet“-Reihe. Klar, es war sehr spannend, der Plot ist gut aufgebaut und die Charaktere ansprechend – aber es hängt nicht mehr diese bittere Verzweiflung im Raum, wie es bei seiner vorherigen Geschichte der Fall war. Also dieses Mal durchaus ein Buch, das auch für Menschen mit weniger starken Nerven geeignet ist.
Die beiden Protagonisten – das Buch ist immer abwechselnd aus ihren Perspektiven geschrieben – beginnen die Geschichte gemeinsam, im Laufe der Zeit gehen allerdings beide ihre Wege und treffen auf Verschiedene Charaktere. Zwar ist sehr schnell klar, wer Antagonist ist und wer nicht, aber beide Seiten waren sehr gut ausgearbeitet. Vor allem zum Ende hin bekommt das Buch noch mal einen schönen Dreh.

Tops & Flops:
Die Idee hinter den Scythe fand ich sehr gut. Was passiert, wenn die Menschheit unsterblich wird? Wer sorgt dafür, dass es keine Überpopulation gibt? Die modernen Henker, die Gewissensbisse, die mit diesem Beruf einhergehen und die Intrigen innerhalb der Scythe waren gut ausgearbeitet. Mir persönlich hat ein bisschen das raue Feeling aus „Vollendet“ gefehlt, aber vielleicht bin ich auch einfach morbide.


Fazit:
Scythe ist ein sehr gut geschriebener Jugendroman, der einen spannenden Plot mitbringt und sich nicht scheut, heikle Fragen in den Raum zu werfen. Wie immer schafft Neal Shusterman es, mich von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen. Wenn es nach mir geht, kann der Mann gerne noch ein paar Bücher schreiben.

1 Kommentar:

  1. Hallo Sonja,

    ich habe gar nicht mitgekriegt, dass es wieder etwas von Neal Shusterman gibt bzw. ist es mir noch gar nicht aufgefallen. Danke für den Hinweis, ich werde es mir gleich einmal merken.

    Schade, dass man auf die Schock-Stimmung von "Vollendet" eher verzichten muss, es klingt aber trotzdem sehr gut.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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