Sonntag, 17. Februar 2019

(Buchvorstellung/Rezension) Der Insasse von Sebastian Fitzek



Titel: Der Insasse
Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 24.10.2018
Verlag: Droemer Knaur
Originalversion: Ja
Originaltitel: Der Insasse
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Er ist einer meiner Lieblingsautoren.


Inhalt:
Ein vermisstes Kind - ein verzweifelter Vater - ein Höllentrip ins Innere der Psychiatrie

​Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling Guido T. auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max' Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.

Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mordkommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.

Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit.
Dachte er.
Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt ... (Klappentext, Amazon)


Schreibstil & Charaktere:
An Spannung fehlt es hier definitiv nicht. Allerdings war mir die Geschichte viel zu konstruiert, erinnerte mich auch hin und wieder an "Die Therapie", seinen ersten Band. Ich muss sagen, auf die Auflösung wäre ich so nie und nimmer gekommen, aber vieles wirkte leider unglaubwürdig. Auch die Charaktere waren dieses mal eher zweidimensional. Außerdem überlässt Fitzek dieses Mal nicht dem Leser die Gewaltfantasien, sondern schreibt sie detailliert nieder - muss man mögen.

Stuck in my Head:
»Die Wahrheit, nach der du suchst, wird dir keine Linderung bringen.«

Tops & Flops:
Der Einband mit dem weichen Polster gefällt mir unglaublich gut, die Story dagegen schwächelt.


Fazit:
Oh Mann, mir fällt das echt nicht leicht, aber "Der Insasse" war nicht ganz mein Fall. Irgendwie kein typischer Fitzek. Das Buch ist nicht schlecht, aber sehr konstruiert. Hoffentlich wird's beim nächsten Buch wieder flüssiger.



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