Mittwoch, 20. Februar 2019

(Buchvorstellung/Rezension) NSA von Andreas Eschbach



Titel: NSA
Autor: Andreas Eschbach
Seiten: 800
Erscheinungstermin: 28.09.2018
Verlag: Bastei Lübbe
Originalversion: Ja
Originaltitel: NSA
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Das Thema.


Inhalt:
Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet ...

Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien - und deren totale Überwachung? (Klappentext, Amazon)


Schreibstil & Charaktere:
Eschbachs Idee allein ist schon beängstigend, aber sein düsterer Schreibstil schafft es innerhalb weniger Seiten, dass der Leser den Atem anhält. Geschickt verwebt er Fakten und eigene Ideen miteinander, bedient sich historischer Ereignisse, um die Geschichte so realistisch wie möglich werden zu lassen. Dabei entwickeln sich seine Charaktere im Laufe der Geschichte weiter und schlagen teils interessante Richtungen ein. Allerdings merkt man zum Ende hin, dass es schwierig wird, einen runden Abschluss zu finden, wodurch der Leser etwas in der Luft hängen bleibt.

Stuck in my Head:
»Die Frau, deren naturgegebene Aufgabe die Sorge für die Familie ist, muss hierzu eine Vielzahl von sich immer wiederholenden Arbeiten verrichten, … Daher ist jede Hausfrau und Familienmutter von Natur aus eine Programmierin …« 

Tops & Flops:
Eine tolle Idee, spannender Schreibstil und bildhafte Sprache. Allerdings auch ein sehr düsteres Ende.


Fazit:
Das Buch zieht den Leser definitiv in seinen Bann, sodass die vielen Seiten schnell gelesen sind. Mir hat es sehr gut gefallen, weshalb es trotz dem merkwürdigen Ende noch knapp fünf Sterne von mir bekommt.


1 Kommentar:

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